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Bundesländer: Was Sie über regionale Bauvorschriften und Sanierungsregeln wissen müssen

Wenn Sie in Österreich bauen, sanieren oder renovieren, dann ist Bundesländer, die 9 politischen Einheiten Österreichs mit jeweils eigenen Gesetzen zu Bau, Denkmalschutz und Sicherheit. Auch bekannt als Landesgesetzgebung, bestimmen sie, was Sie mit Ihrer Immobilie machen dürfen – und was nicht. Ein Wanddurchbruch in Wien ist nicht dasselbe wie in Salzburg. Eine Dämmung, die in Tirol genehmigt wird, könnte in Niederösterreich wegen Denkmalschutz verboten sein. Das hat nichts mit Willkür zu tun – sondern mit klaren, unterschiedlichen Landesbauordnung, die gesetzlichen Vorschriften jedes Bundeslandes für Bauvorhaben, Brandschutz, Schallschutz und Nutzung. Wer das nicht kennt, baut sich teure Fehler ein.

Denkmalschutz ist ein weiterer Punkt, der stark von Region zu Region variiert. In Wien oder Salzburg gibt es oft strengere Regeln für Fassaden, Fenster oder Dächer als in Vorarlberg oder Burgenland. Ein Denkmalschutz, rechtlicher Status für Gebäude von historischem Wert, der Sanierungen stark einschränkt bedeutet nicht, dass Sie nichts tun dürfen – aber es bedeutet, dass Sie einen Genehmigungsprozess durchlaufen müssen, der anders ist als bei normalen Häusern. Und ja, das kostet Zeit und Geld. Aber es öffnet auch Türen zu Förderungen, die in anderen Bundesländern nicht existieren. Die energetische Sanierung, Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes, wie Dämmung, Fensteraustausch oder Heizungsoptimierung ist ein gutes Beispiel: In manchen Bundesländern gibt es zusätzliche Fördergelder, wenn Sie bei einer Denkmalimmobilie bestimmte Materialien verwenden. In anderen ist die Förderung nur für Neubauten verfügbar. Sie müssen wissen, wo Sie wohnen, um zu wissen, was möglich ist.

Und dann gibt es noch die Gefährdungsbeurteilung, rechtliche Pflicht für Vermieter und Eigentümer, Risiken in Immobilien zu identifizieren und zu dokumentieren. In einigen Bundesländern ist das eine jährliche Pflicht, in anderen nur bei größeren Umbauten. Wer das ignoriert, riskiert nicht nur Strafen – sondern auch Haftung, wenn jemand im Haus verletzt wird. Diese Unterschiede sind kein Zufall. Sie spiegeln die unterschiedlichen Baugeschichten, Klimazonen und sozialen Bedürfnisse wider. In einem alten Bergdorf in Kärnten ist der Schallschutz zwischen den Wohnungen anders wichtig als in einem Wiener Altbau mit hohen Decken. In einem neuen Haus in Graz ist die Luftdichtheit entscheidend – in einem historischen Gebäude in Steiermark ist das nicht immer möglich.

Was Sie hier finden, sind keine allgemeinen Ratgeber. Das sind konkrete Anleitungen, die genau auf die Regeln in Österreichs Bundesländern zugeschnitten sind. Ob Sie eine Wand durchbrechen, eine Dachabdichtung erneuern, eine Innendämmung einbauen oder einen Bausachverständigen beauftragen – jedes Thema hier wurde aus der Perspektive eines konkreten Bundeslandes geschrieben. Kein theoretisches Geschwätz. Kein bundesweiter Standard, der nicht passt. Nur das, was für Sie in Ihrem Haus, in Ihrer Stadt, in Ihrem Bundesland wirklich zählt.

Regionale Wohnungsförderung: So funktionieren die Programme in den Bundesländern 2025

Regionale Wohnungsförderung: So funktionieren die Programme in den Bundesländern 2025

  • von Benjamin Alisic
  • an 9 Dez 2025

Alle 16 Bundesländer haben eigene Programme zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum. Erfahren Sie, wie Zinsverbilligung, Mietpreisbindung und Energiestandards in Ihren Bundesland funktionieren - und wie Sie die Förderung 2025 nutzen können.