Thermografie-Kamera: So nutzen Sie Wärmebilder für Energieeinsparungen
Eine Thermografie-Kamera, ein Gerät, das Wärmestrahlung sichtbar macht, um Wärmelecks in Gebäuden zu finden. Auch bekannt als Infrarotkamera, ist sie kein Luxusgerät für Spezialisten – sondern ein praktisches Werkzeug, das jedem Hausbesitzer zeigt, wo sein Geld als Heizkosten verschwindet. Sie sehen nicht nur kalte Stellen an Wänden, sondern auch warme Luft, die aus undichten Fenstern entweicht oder durch schlecht gedämmte Decken aufsteigt.
Diese Kamera ist eng verbunden mit Luftdichtheit, der Maßgabe, dass ein Gebäude luftdicht gebaut oder saniert sein muss, um Energieverluste zu minimieren. Ein Blower-Door-Test sagt, ob Luft entweicht – die Thermografie-Kamera zeigt, wo. Sie ergänzt den Test perfekt. Auch bei Dämmung, dem Material, das Wärme im Haus hält hilft sie: Ist die Dämmung gleichmäßig aufgebracht? Gibt es Lücken hinter der Wandverkleidung? Oder ist die Dämmung feucht und hat ihre Wirkung verloren? Die Kamera zeigt es farbig – rot für warm, blau für kalt.
Die meisten Hausbesitzer denken, dass alte Fenster der größte Energieverlust sind. Doch oft ist es die Wandanschlussstelle zwischen Keller und Erdgeschoss, der Übergang von Dach zu Außenwand, oder eine undichte Tür zum Treppenhaus. Diese Stellen sind schwer zu finden – ohne Wärmebild. Und genau deshalb finden Sie in den Artikeln hier konkrete Beispiele: Wie eine Thermografie-Kamera bei der energetischen Sanierung hilft, warum sie bei der Prüfung von Fensterdichtungen unverzichtbar ist, und wie sie zeigt, ob eine Innenwanddämmung richtig sitzt. Sie sehen, wo das Geld fließt – und wo es bleibt.
Thermografie-Kamera für Dämmkontrolle im Haus: So finden Sie Wärmeverluste genau
- von Benjamin Alisic
- an 8 Dez 2025
Thermografie-Kameras zeigen unsichtbare Wärmeverluste im Haus. Erfahren Sie, wie sie funktionieren, welche Modelle sich lohnen und wie Sie Fehler vermeiden - mit konkreten Zahlen und praktischen Tipps für Österreich.