Kartuschenpistolen richtig nutzen: Silikon und Acryl sauber ziehen

Kartuschenpistolen richtig nutzen: Silikon und Acryl sauber ziehen
Kartuschenpistolen richtig nutzen: Silikon und Acryl sauber ziehen
  • von Helmut Schröder
  • an 8 Feb, 2026

Wenn du eine Fuge in Bad oder Küche dicht machen willst, dann brauchst du mehr als nur einen Tuben Silikon. Die meisten Heimwerker versuchen es mit dem Finger - und enden mit einer klebrigen, ungleichmäßigen Linie, die nach ein paar Monaten reißt. Die Lösung? Eine Kartuschenpistole. Aber nicht jede Pistole hilft, und noch weniger Leute wissen, wie man sie richtig benutzt. Hier lernst du, wie du mit einer Kartuschenpistole saubere, langlebige Fugen ziehst - ohne Kleckerei, ohne Fehlversuche, ohne Frust.

Warum eine Kartuschenpistole unverzichtbar ist

Stell dir vor, du füllst eine Fuge mit Silikon. Mit dem Finger? Dann verlierst du bis zu 30 % des Materials. Die Masse drückt sich seitlich aus, bleibt in der Fingerfurche hängen, und am Ende hast du eine ungleichmäßige, unsaubere Linie. Mit einer Kartuschenpistole hingegen kontrollierst du den Ausstoß komplett. Die Dichtmasse kommt genau da an, wo sie hingehört - keine Überflüssigkeit, keine Lücken. Experten aus der Handwerkskammer München sagen: „Viele Undichtigkeiten entstehen nicht wegen schlechtem Silikon, sondern wegen schlechter Anwendung.“

Im Profibereich wird die Kartuschenpistole von 92 % der Fliesenleger genutzt. Im Heimwerkerbereich sind es nur 58 %. Warum? Weil viele denken, es sei zu kompliziert. Dabei ist es einfach - wenn du die Grundregeln kennst.

Welche Pistole du brauchst

Nicht jede Kartuschenpistole ist gleich. Im Baumarkt findest du Modelle von 8,99 € bis über 50 €. Für den Heimwerker reicht ein robustes Einsteigermodell. Wichtig ist:

  • Material: Metallgehäuse hält länger als reiner Kunststoff. Aber gute Kunststoffmodelle mit Stahlverstärkung sind leichter und trotzdem stabil.
  • Spannmechanik: Achte auf eine Feder, die sich leicht lösen lässt. Billige Modelle haben oft zu viel Druck - du brauchst Kraft, die du nicht hast.
  • Druckregulierung: Profimodelle haben eine Einstellschraube, die den Ausstoß von 500 bis 1.200 Newton regelt. Für Heimwerker nicht nötig, aber praktisch, wenn du verschiedene Dichtstoffe verwendest.
  • Griff: Ergonomische Griffe reduzieren Handermüdung um bis zu 40 %. Das ist besonders wichtig, wenn du mehrere Fugen auf einmal bearbeitest.

Die neuesten Modelle von Pattex (März 2024) haben eine verbesserte Mechanik, die die benötigte Kraft um 35 % reduziert. Das macht die Arbeit deutlich angenehmer - und das bei einem Preis von unter 20 €.

Die Vorbereitung: So startest du richtig

Bevor du auch nur ein Tropfen Silikon aufbringst, musst du die Kartusche vorbereiten. Hier ist der Ablauf:

  1. Kartusche einsetzen: Ziehe den Plastikdeckel ab. Setze die Kartusche in die Pistole ein, bis der Kolben am Ende der Patrone anliegt.
  2. Düse abschneiden: Schneide die Spitze mit einem Messer gerade ab. Die Öffnung sollte 1-2 mm breiter sein als deine Fuge. Ist die Öffnung zu klein, drückst du zu stark - das Silikon quillt über. Ist sie zu groß, fließt es unkontrolliert.
  3. 45-Grad-Winkel: Halte die Pistole immer in einem Winkel von 45 Grad zur Oberfläche. So drückst du den Dichtstoff gleichmäßig in die Fuge hinein, nicht daneben.
  4. Luft entlüften: Drücke leicht auf den Abzug, bis ein kleiner Tropfen Silikon austritt. Das entleert die Luft, die sich zwischen Kolben und Dichtstoff eingeschlossen hat.

Das dauert 3-4 Minuten - aber es spart dir Stunden an Nacharbeit. Viele Fehler passieren genau hier. Wer die Spitze nicht richtig abschneidet, bekommt später ungleichmäßige Fugen.

Die Technik: Wie du saubere Fugen ziehst

Jetzt geht’s los. Du hältst die Pistole in 45 Grad, drückst langsam und gleichmäßig auf den Abzug - und ziehst sie mit konstanter Geschwindigkeit über die Fuge. Aber wie schnell? Zu langsam? Dann sammelt sich das Silikon. Zu schnell? Dann bleibt Lücke.

Die Regel: Langsam, aber kontinuierlich. Ein guter Rhythmus ist etwa 10 cm pro 3 Sekunden. Das ist nicht schnell, aber es funktioniert. Du kannst dich an einem Takt orientieren: „Eins - zwei - drei“ pro Zentimeter.

Wichtig: Nie aufhören, während du ziehst. Wenn du pausierst, bleibt ein Klumpen zurück. Besser, du hältst die Pistole weiter in Bewegung - auch wenn du kurz vor dem Ende bist. Dann drückst du den Abzug noch ein paar Millimeter weiter, bis die Fuge voll ist.

Und jetzt der Trick, den fast alle Profis nutzen: Seifenwasser. Mische 1 Teil Spülmittel mit 10 Teilen Wasser. Tauche einen Schwamm oder einen Finger in die Lösung und ziehe ihn sanft über die frisch aufgebrachte Fuge. Das macht zwei Dinge:

  • Es glättet die Oberfläche perfekt - wie mit einem Pinsel, aber ohne Spuren.
  • Es verhindert, dass das Silikon an deiner Hand klebt. Kein klebriger Finger mehr!

Ein Fliesenleger aus Dresden sagt: „Mit Seifenwasser spare ich 25 % Zeit und bekomme eine Fuge, die wie aus einer Maschine kommt.“

Nahaufnahme einer Kartuschenpistole mit frisch geschnittener Düse, die Silikon gleichmäßig in eine Fuge abgibt, neben einer Flasche Seifenwasser.

Was du nach dem Auftragen tun musst

Viele vergessen: Die Arbeit ist nicht vorbei, wenn die Fuge da ist. Jetzt kommt die Reinigung - und die ist entscheidend für die Haltbarkeit.

  • Reinige die Pistole sofort: Nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser und etwas Spülmittel reinigen. Sonst trocknet das Silikon in der Mechanik ein - und dann verkrampft sie.
  • Spannfeder lösen: Nach jedem Einsatz die Spannfeder komplett lösen. Das verhindert, dass der Kolben unter Druck bleibt und das Silikon langsam austritt - auch wenn du die Pistole nicht benutzt.
  • Kartusche aufbewahren: Wenn du nicht gleich weitermachst, stecke die Spitze in einen Plastikbeutel und dreh ihn fest zu. So trocknet das Silikon nicht aus.

Ein Nutzer auf Reddit schreibt: „Nach drei Jahren habe ich gelernt: Wer die Spannfeder nicht löst, hat bald eine kaputte Pistole.“

Die häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest

Hier sind die fünf größten Fehler - und wie du sie vermeidest:

  1. Falscher Winkel: 90 Grad? Dann fließt das Silikon nach oben. 45 Grad ist die Goldene Mitte.
  2. Zu schnelles Ziehen: Fugen bleiben hohl. Langsam ziehen - und immer gleichmäßig.
  3. Nicht gereinigt: Verhärtetes Silikon in der Düse? Dann blockiert sie. Reinigung nach jedem Einsatz - nicht morgen.
  4. Kein Seifenwasser: Glättung mit dem Finger? Das geht - aber nicht sauber. Seifenwasser ist der Profi-Tipp.
  5. Spannfeder nicht gelöst: Das ist der Hauptgrund für verklebte Pistolen. Löse sie immer.

Studien zeigen: 68 % der Heimwerker brauchen mindestens drei Versuche, bis sie saubere Fugen ziehen. Wer die oben genannten Schritte befolgt, schafft es beim ersten Mal.

Wann du Acryl statt Silikon nimmst

Silikon ist wasserdicht - aber nicht farblich anpassbar. Acryl dagegen lässt sich streichen. Du brauchst Acryl, wenn:

  • Du die Fuge später mit Farbe überstreichen willst.
  • Du in der Küche arbeitest und ein farblich passendes Mittel brauchst (z. B. weiß zu weißen Küchenfronten).
  • Du eine flexible, aber nicht vollkommen wasserdichte Dichtung brauchst (z. B. zwischen Wand und Fußboden).

Acryl ist leichter zu verarbeiten, trocknet schneller und lässt sich mit Wasser reinigen. Aber: Es ist nicht für Duschen oder Badewannen geeignet. Da brauchst du Silikon - und zwar ein Sanitär-Silikon mit Schimmelschutz.

Vergleich: eine gepflegte Kartuschenpistole neben einer verklebten, verschmutzten Version, mit Hinweisen auf richtige Wartung.

Was du nicht tun solltest

  • Nicht mit heißem Wasser reinigen: Über 40 °C verändert das Silikon seine Struktur. Warmes Wasser reicht.
  • Nicht mit scharfen Werkzeugen reinigen: Ein Messer in der Düse? Du beschädigst sie. Nutze einen Holzspieß oder einen alten Zahnbürstenkopf.
  • Nicht bei Temperaturen unter 5 °C arbeiten: Silikon wird dann zu zäh. Die Viskosität passt nicht - die Fuge wird porös.
  • Nicht mit Druckluft reinigen: Das treibt Schmutz tiefer in die Mechanik. Nur mit Tuch und Wasser.

Wie lange hält eine Kartuschenpistole?

Bei regelmäßiger Pflege: bis zu 10 Jahre. Die meisten Modelle haben eine 2- bis 3-jährige Garantie. Aber wenn du die Spannfeder löst, die Düse reinigst und sie trocken aufbewahrst, hält sie deutlich länger. Einige Handwerker in Dresden nutzen noch Pistolen aus den 2010ern - und sie funktionieren wie neu.

Der Markt wächst: Bis 2026 soll der Anteil der Heimwerker, die Kartuschenpistolen nutzen, von 58 % auf 67 % steigen. Warum? Weil die Werkzeuge besser, leichter und günstiger werden - und weil die Leute endlich lernen, wie man sie richtig nutzt.

Wie schneide ich die Düse der Kartusche richtig zu?

Schneide die Spitze gerade ab, sodass die Öffnung 1-2 mm breiter ist als die Fuge. Bei einer 3 mm breiten Fuge also eine 4-5 mm Öffnung. Zu klein? Dann brauchst du zu viel Druck. Zu groß? Dann fließt das Silikon über. Ein scharfes Messer oder ein spezieller Düsenabschneider funktionieren am besten.

Warum verklebt die Kartuschenpistole?

Das passiert, wenn du das Silikon nicht rechtzeitig reinigst oder die Spannfeder nach dem Gebrauch nicht löst. Das Silikon trocknet in der Mechanik ein, und der Kolben bleibt fest. Reinige die Pistole nach jedem Einsatz mit warmem Wasser und Spülmittel - und löse immer die Spannfeder. Das ist der einfachste Weg, eine Verklebung zu verhindern.

Kann ich eine Kartuschenpistole auch für Acryl verwenden?

Ja, absolut. Acryl ist wasserlöslich und lässt sich leichter reinigen als Silikon. Die gleiche Pistole funktioniert für beide - solange du sie nach jedem Einsatz gründlich reinigst. Nur bei Silikon musst du besonders aufpassen, weil es nicht mit Wasser abwaschbar ist.

Was mache ich, wenn das Silikon nicht gleichmäßig austritt?

Das liegt meistens an Luftblasen oder einem verstopften Düsenanschluss. Entlüfte die Kartusche, bevor du beginnst: Drücke leicht auf den Abzug, bis ein Tropfen austritt. Wenn das nicht hilft, entferne die Düse und reinige den Innenauslauf mit einem Holzspieß. Falls die Mechanik versagt, könnte die Feder abgenutzt sein - dann ist ein neues Modell nötig.

Ist eine teure Kartuschenpistole wirklich besser?

Für gelegentliche Heimwerker nicht unbedingt. Ein gutes Einsteigermodell für unter 20 € reicht völlig aus. Teure Modelle mit Druckregulierung sind nur sinnvoll, wenn du täglich arbeitest - etwa als Handwerker. Die wichtigsten Faktoren sind: stabile Konstruktion, leicht zu reinigende Mechanik und eine lösbare Spannfeder. Preis allein sagt nichts über die Qualität aus.

Was du jetzt tun solltest

Wenn du heute eine Fuge dicht machst, dann mach es richtig. Hole dir eine Kartuschenpistole - sie kostet weniger als ein neuer Spülmittelbehälter. Übe an einer alten Fuge oder einem Karton. Verwende Seifenwasser. Löse die Spannfeder. Reinige sie danach. In einer Woche wirst du nicht mehr zurück wollen.

Die perfekte Fuge ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von richtiger Technik - und ein bisschen Disziplin. Du hast jetzt alles, was du brauchst. Los geht’s.

14 Comments

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    jörg burkhard

    Februar 10, 2026 AT 06:22

    Ich hab das jetzt drei Mal gelesen und jedes Mal dachte ich mir wow das ist wirklich gut erklärt aber jetzt mal ehrlich wer von euch hat wirklich jemals eine Kartuschenpistole richtig benutzt ohne vorher ein Seminar zu besuchen oder einen Youtube-Tutorial durchzuschauen ich meine wirklich die meisten Leute schneiden die Düse einfach ab und hoffen das Beste das ist kein Heimwerken das ist Glücksspiel

    Die 45-Grad-Regel ist nicht nur eine Empfehlung das ist Physik das ist Mechanik das ist die einzige Möglichkeit eine gleichmäßige Fuge zu ziehen wenn du das nicht machst dann ist es nicht deine Schuld es ist die Schuld der Hersteller die nicht klare Anleitungen liefern

    Und Seifenwasser das ist der Knaller ich hab das letztes Jahr bei meinem Badumbau ausprobiert und es war wie ein Wunder die Fuge sah aus als hätte sie ein Künstler gemacht nicht wie ein Heimwerker der am Montagmorgen noch halb verschlafen ist

    Die Spannfeder lösen nach jedem Gebrauch das ist nicht optional das ist Überleben ich hab eine Pistole aus dem Jahr 2012 die funktioniert noch weil ich das mache und ich hab sie nicht mal gewaschen ich hab sie nur gelöst und in eine Tüte gesteckt das ist alles

    Und wer sagt dass man eine teure Pistole braucht der hat nie eine Pattex 2024 in der Hand gehalten die kostet 18 Euro und fühlt sich an wie ein Werkzeug aus dem Jahr 2030 das ist nicht Marketing das ist Innovation

    Ich hab neulich einen Typen gesehen der mit dem Finger gearbeitet hat und ich dachte ich bin in einer Dokumentation über Steinzeitmenschen gelandet das ist nicht nur ineffizient das ist eine Beleidigung für die Technik die wir haben

    Und Acryl ja klar das ist für die Küche aber wer glaubt dass man das in der Dusche nehmen kann der hat noch nie einen Schimmelbefall gesehen der aussieht wie eine Mondlandschaft aus grünem Schleim

    Die Reinigung mit warmem Wasser nicht heiß das ist der letzte Punkt den jeder verstehen sollte aber keiner tut weil jeder denkt er ist zu clever für einfache Regeln

    Ich hab 17 Fugen letztes Jahr gemacht mit einer Pistole die ich von meiner Oma geerbt habe die ist aus dem Jahr 1987 und funktioniert immer noch weil ich sie gelöst habe und nicht mit Druckluft gereinigt habe das ist der Unterschied zwischen jemandem der versteht und jemandem der nur rumprobieren will

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    jan kar

    Februar 11, 2026 AT 15:34

    du hast vergessen zu erwähnen dass man die düse nicht mit einem messer abschneiden soll sondern mit einem speziellen schneider das ist ein sicherheitsrisiko und ich hab schon zwei leute gesehen die sich die finger abgeschnitten haben weil sie dachten sie wären handwerker

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    Nils Koller

    Februar 13, 2026 AT 10:42

    ich hab die ganze sache gelesen und muss sagen das ist die klarste anleitung die ich je gesehen hab aber du hast einen riesigen fehler gemacht du hast nicht erwähnt dass man die pistole immer in einer ruhigen handhaltung führen muss und nicht mit zitternden armen wie ein alkoholiker am morgen

    ich hab mal eine pistole mit einer kaputten feder benutzt und das war kein arbeiten das war ein krieg gegen die eigene armkraft

    und seifenwasser ja aber nicht irgendein spülmittel das muss neutrale seife sein keine zitronen- oder lavendelgeruchsmaschine das ist keine duftstoffbörse das ist eine dichtung

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    Kiryll Kulakowski

    Februar 15, 2026 AT 02:21

    die technik ist perfekt aber wer benutzt heute noch eine kartuschenpistole wenn man doch einen akku-dichtstoffauftrager hat der in 20 sekunden eine ganze wand macht und sich selbst reinigt

    das ist wie mit einem hammer zu bauen wenn man einen bohrer hat das ist nicht tradition das ist veraltete mentalität

    ich hab letzte woche in münchen eine ausstellung gesehen wo man mit laserstrahlen fugen zieht das ist die zukunft nicht deine 45-grad-regel

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    Christian Dasalla

    Februar 15, 2026 AT 15:44

    du sagst man soll die spannfeder lösen aber hast du mal darüber nachgedacht dass das vielleicht ein trick der industrie ist um uns dazu zu bringen öfter neue pistolen zu kaufen weil sie sonst ewig halten

    ich hab eine pistole aus 2005 die funktioniert noch und ich hab sie nie gelöst und sie hat immer noch funktioniert

    und seifenwasser ist nur ein mythos die profis benutzen silikonöl das ist viel effektiver und billiger

    und wer sagt dass man die düse auf 45 grad halten muss ich hab es mit 30 grad gemacht und es hat funktioniert also ist deine regel nur eine empfehlung kein gesetz

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    Benjamin Nagel

    Februar 16, 2026 AT 20:13

    ich hab das alles ausprobiert und es funktioniert wirklich

    ich war am anfang total skeptisch aber nachdem ich die seifenwasser-methode genutzt habe und die pistole danach gelöst habe hab ich endlich eine fuge hingekriegt die nicht reißt

    und ich will nur sagen danke für diese anleitung das hat mein leben verändert

    ich hab jetzt 10 fugen gemacht und alle sehen aus wie aus einem katalog

    und ja ich hab die pistole auch gereinigt und sie funktioniert immer noch wie neu

    ich hab sogar meine frau überzeugt und jetzt macht sie auch mit

    das ist kein heimwerken mehr das ist kreativität

    danke für die klare sprache und die einfachen schritte

    ich hab das vorher nie verstanden aber jetzt ist es klar wie sonntagmorgen

    ich hab sogar ein video gemacht und es auf instagram gepostet und 500 leute haben gesagt danke

    es ist nicht nur eine pistole es ist ein neuer anfang

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    Patrick Cher

    Februar 18, 2026 AT 02:11

    Das ist die Art von Inhalt, die Menschen dazu bringt, sich für einen Dichtstoff zu interessieren, als wäre er ein Kunstwerk aus dem Louvre. Ich habe diese Anleitung gelesen und dachte, ich bin in einer Dokumentation über die Erfindung des Rades gelandet. Eine Kartuschenpistole. Nicht mehr. Nicht weniger. Es ist kein Heiligtum. Es ist ein Werkzeug. Und du hast es in eine Religion verwandelt.

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    Carolyn Braun

    Februar 19, 2026 AT 20:29

    ich hab das alles versucht und es hat nicht funktioniert

    ich hab die pistole gelöst und die düse geschnitten und das seifenwasser benutzt aber es ist immer noch klebrig geworden

    ich glaube das ist ein trick der industrie um uns zu kaufen

    ich hab eine pistole aus dem jahr 2000 und die funktioniert besser als die neuen

    und du sagst man soll nicht mit heißem wasser reinigen aber ich hab es mit heißem wasser gemacht und es war perfekt

    also was ist jetzt wahr

    ich bin verwirrt

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    Ingrid Carreño

    Februar 20, 2026 AT 07:03

    weißt du was ich befürchte? dass das alles nur eine lüge ist von den herstellern die wollen dass wir glauben dass wir ein professionelles werkzeug brauchen damit wir mehr kaufen

    ich hab gelesen dass silikon in den 90ern nur mit dem finger aufgetragen wurde und es hat 20 jahre gehalten

    und jetzt erzählen sie uns dass wir eine pistole brauchen und seifenwasser und 45 grad und eine gelöste feder

    ich glaube das ist eine manipulation

    ich hab meine mutter gefragt und sie hat gesagt sie hat nie eine pistole benutzt und ihre fugen halten noch

    was ist los mit der welt

    wir verlieren die einfachheit

    ich hab ein video gesehen wo jemand mit einem löffel arbeitet und es war perfekt

    ich glaube wir werden manipuliert

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    Ulrike Kok

    Februar 21, 2026 AT 01:26

    ich hab das jetzt drei mal gelesen und ich muss sagen das ist die klarste anleitung die ich je gesehen hab

    ich hab vorher immer mit dem finger gearbeitet und dachte das ist normal

    aber nachdem ich die pistole genommen habe und die 45 grad regel befolgt habe und das seifenwasser benutzt hab

    es war wie ein neues leben

    ich hab eine fuge gemacht und sie sah aus als hätte sie jemand mit einem laser gezogen

    meine freundin hat gesagt das sieht aus wie ein hotel

    ich hab die feder gelöst und die pistole gespült und jetzt funktioniert sie wie neu

    ich hab nicht gedacht dass das so einfach ist

    danke für die klare sprache

    ich hab sogar meine schwiegermutter überzeugt und die hat jetzt auch eine pistole

    das ist kein heimwerken mehr das ist ein lebenstransformation

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    Christian Seebold

    Februar 21, 2026 AT 02:06

    hey ich hab das alles ausprobiert und muss sagen das ist echt krass

    ich dachte ich bin ein heimwerker aber ich war nur ein klümpchen

    mit der pistole und dem seifenwasser hab ich eine fuge hingezaubert die wie aus einem magazine aussieht

    und die feder lösen? das ist der game changer

    meine alte pistole war kaputt weil ich die nie gelöst hab

    jetzt hab ich eine neue und sie läuft wie eine raketendüse

    ich hab sogar meinen kumpel überzeugt und jetzt macht er auch mit

    es ist nicht nur sauber es ist sexy

    danke für die tipps

    ich bin jetzt ein echter pro

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    Duquet Jean-Marc

    Februar 21, 2026 AT 07:01

    es ist nicht die pistole es ist die gesellschaft

    wir haben uns von der einfachheit verabschiedet und uns in technik vergraben

    warum müssen wir 45 grad halten warum nicht 44 oder 46

    wer hat das entschieden

    wer hat bestimmt dass seifenwasser besser ist als alkohol oder zitronensaft

    und warum müssen wir die feder lösen ist das nicht eine kontrollmechanik von der industrie

    ich frage mich ob wir nicht alle nur in einer simulation leben

    und diese anleitung ist nur ein programm

    wer hat sie geschrieben

    und warum

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    Christoph Schulz

    Februar 22, 2026 AT 08:27

    danke für die anleitung. habe sie gelesen. habe sie verstanden. werde sie befolgen. keine weiteren kommentare.

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    jörg burkhard

    Februar 22, 2026 AT 21:27

    ich hab den kommentar von 286 gelesen und muss sagen: du hast völlig recht. aber du hast auch völlig unrecht

    es ist nicht die pistole die entscheidet es ist die disziplin

    ich hab eine pistole aus dem jahr 1998 die funktioniert immer noch weil ich sie gelöst habe

    und wenn du mit 30 grad arbeitest und es funktioniert dann bist du ein genie

    aber für 99 % der menschen ist 45 grad die einzige chance

    und seifenwasser ist nicht nur ein mythos es ist die einzige methode die funktioniert

    und die feder lösen ist nicht eine manipulation es ist eine überlebensregel

    du denkst du bist anders

    aber du bist nur ein typ der glaubt er ist besser als alle anderen

    und das ist das problem

    die menschen die glauben sie wissen es besser

    die die denken sie könnten die regeln brechen

    die die denken sie seien die ausnahme

    und dann kommt die fuge und sagt: nein du bist nur ein klümpchen

    und das ist die wahrheit

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