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Sanierungsrisiken: Was wirklich schiefgehen kann und wie du sie vermeidest

Wenn du eine Immobilie sanierst, geht es nicht nur um neue Fenster oder eine moderne Küche. Sanierungsrisiken, unerwartete Kosten, rechtliche Pflichten und technische Fehler, die die gesamte Baustelle gefährden können. Auch bekannt als Sanierungsfallen, sind sie der Grund, warum viele Projekte über dem Budget enden oder jahrelang liegen bleiben. Es ist nicht die Baufirma, die dich umbringt – es sind die Dinge, die du nicht siehst, bis es zu spät ist.

Ein Brandschutzvorgaben, rechtliche Anforderungen, die in Bestandsgebäuden oft nachträglich gelten und nicht immer offensichtlich sind sind ein klassisches Beispiel. Du denkst, du renovierst nur die Wohnung – plötzlich musst du Fluchttüren nachrüsten, Brandabschnitte einbauen oder die Treppenhauswände brandhemmend ausführen. Die Landesbauordnung lässt keinen Spielraum. Und wenn du das nicht beachtest, zahlt dir die Versicherung nicht, wenn es brennt. Ähnlich gefährlich ist aufsteigende Feuchte, ein stiller Zerstörer, der Wände, Putz und Holzböden von unten her aufweicht und oft jahrelang unentdeckt bleibt. Viele Hausbesitzer sehen Schimmel und denken, sie brauchen nur eine neue Farbe. Doch wenn die Horizontalsperre im Mauerwerk kaputt ist, hilft keine Farbe mehr – nur eine teure Sanierung.

Und was ist mit dem Flachdachabdichtung, ein kritischer Bauteil, der bei falscher Ausführung innerhalb von fünf Jahren undicht wird und Schäden im gesamten Dachgeschoss verursacht? Du wählst das billigste Material, weil der Handwerker sagt, es reicht. Doch EPDM, Bitumen oder Flüssigkunststoff – jede Variante hat ihre Regeln. Ein falscher Anschluss an die Wand, ein ungenügender Gefälle, und das Wasser sammelt sich. Dann steht der Keller unter Wasser, die Decke blättert ab, und die Versicherung weigert sich zu zahlen, weil die Dachsanierung nicht fachgerecht war.

Und dann gibt es noch das Leerstandsrisiko, die finanzielle Bedrohung, die entsteht, wenn du deine Wohnung nicht vermieten kannst – weil du sie zu lange renovierst oder die Mieter nach der Sanierung nicht mehr zahlen wollen. Du investierst 80.000 Euro, rechnest mit 500 Euro Miete mehr – doch wenn die Mieter wegziehen, weil die Baustelle zu laut war, oder du die Genehmigung für die neue Heizung nicht rechtzeitig bekommst, bleibt die Wohnung leer. Und mit ihr die Miete. Kein Geld, keine Rendite, nur noch Zinsen und Nebenkosten.

Diese Risiken tauchen nicht aus dem Nichts auf. Sie wachsen aus Unwissenheit, aus dem Glauben, dass "es schon irgendwie geht". Doch in der Sanierung gibt es keine zweite Chance. Ein falscher Dämmstoff, eine schlechte Elektroinstallation, ein fehlender Potenzialausgleich – jeder Fehler wird später teuer. Die Posts hier zeigen dir genau das: Was wirklich schiefgehen kann, wie du es erkennst, und vor allem: wie du es vermeidest. Kein theoretisches Geschwätz. Nur das, was du brauchst, um deine Sanierung sicher, rechtssicher und finanziell tragbar zu machen.

Altbaurenovierung realistisch kalkulieren: Aufwand, Dauer und Risiken

Altbaurenovierung realistisch kalkulieren: Aufwand, Dauer und Risiken

  • von Benjamin Alisic
  • an 27 Nov 2025

Erfahren Sie, wie Sie eine Altbaurenovierung realistisch kalkulieren: Kosten, Dauer und Risiken im Überblick. Mit konkreten Zahlen, Förderhinweisen und Tipps, um teure Fehler zu vermeiden.